In vier kleinen Beiträgen habe ich nun schon erklärt, wie ich den Comic „Neulich in der Agentur“ mache … und es wird langsam Zeit für eine weitere Folge:
In vier kleinen Beiträgen habe ich nun schon erklärt, wie ich den Comic „Neulich in der Agentur“ mache … und es wird langsam Zeit für eine weitere Folge:

Neulich war ich mit merkwürdigen Dateien konfrontiert, deren Endung „mmp“ lautete. Das allein wäre nicht erwähnenswert, doch ich brauchte den Text daraus für einige Schaubilder.
So wurde ich mit dem MindManager konfrontiert. Einem Programm, mit dem man Mindmaps anlegen kann, um Gedanken zu sortieren, um Ideen zu sammeln oder auch um Prozesse zu planen und zu organisieren. Ich habe das spaßenshalber an einer Broschüre ausprobiert, die ich gerade setze – doch anfreunden kann ich mich damit nicht. Lieber habe ich einen Zettel neben mir liegen, auf dem ich jeden Gedanken, alles was ich nicht vergessen möchte und noch tun muss, sofort notiere und nach Erledigung durchstreiche.

Nachdem die Vorzeichnung abgenommen ist, tusche ich. Das mache ich auf Transparentpapier, das ich über die Vorlage auf eine Glasscheibe klebe – so dass ich das Blatt weiterhin drehen kann und das Papier trotzdem plan auf einer festen Unterlage ist. In diesem Fall verzichte ich beim Tuschen auf die Rahmen, da ich die in Photoshop einfüge.
Das letzte Panel ist diesmal auf einem Extrablatt, weil ich für die Vorzeichnung das erste Panel durchgepaust habe – da das den gleichen Aufbau hat.
Die neuen und die bisherigen Comicstrips sind nach wie vor beim Suchradar zu finden.

Die Vorzeichnung schicke ich dann an Suchradar – dort gibt man mir das Okay zu Weiterarbeit oder meldet sich noch einmal, damit ich ein paar Details ändere. Meistens kommt aber das Okay. Bevor ich weiter zeichne schau ich auch noch einmal drüber und fange dann mit dem Tuschen an.
Die aktuelle Folge könnt ihr euch in bunt und in Farbe hier und hier anschauen.

Hunderte Schneemänner sind frisch aus der Druckerei eingetroffen. Jetzt gibt es sie also auch auf Klappkarten mit einem Umschlag und ordentlich in Folie verpackt. Bestellen kann man sie, wie die anderen Motive, direkt bei mir.
Nachdem ich mir über den generellen Aufbau eines Comics Gedanken gemacht habe, fange ich mit der Umsetzung an. Als erstes setze ich den Text in das Layout ein und weiß so, wieviel Raum er später beanspruchen wird. Manchmal feile ich auch noch daran rum, um noch etwas Platz zu gewinnen.
Das Layout drucke ich aus und nutze es als Basis für die Vorzeichnung.
