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Zeiterfassung für das Layout einer Broschüre

April 07, 2009 6 Comments

Seit letzter Woche arbeite ich an einer 64-seitigen Broschüre und schon bei der Angebotsabgabe war es interessant zu wissen, wie viel Zeit ich dafür brauchen werde. Zwar bin ich ein großer Freund von Festpreisen, aber auch die basieren nicht zuletzt auf einem Stundensatz. Also muss ich wissen, wieviel Zeit ich benötige. Der Vergütungstarifvertrag Design der AGD hilft zwar im Vorfeld gut weiter, aber wie lange ich letztendlich brauche, kann er mir natürlich nicht sagen.

Erst habe ich versucht die Arbeitszeiten aufzuschreiben – was fehleranfällig war und bei einer steigenden Zahl von Aufträgen nicht mehr praktikabel. Erleichterung versprach zunächst der XPert-Timer – aber für ein einfaches Zeitmessen ist er mir letztlich doch zu komplex gewesen.

Zeiterfassung

Bei grafiker.de bin ich dann auf das Online-Tool mite aufmerksam geworden und teste es gerade. Der Einstieg fällt leicht: Kunden, Projekte und Leistungen lassen sich individuell konfigurieren – Zeiten erfassen und stoppen kapiert man schnell. Damit ist mite nur so komplex, wie ich möchte und scheinbar genau das, was ich wollte. Es kostet jedoch 5 Euro im Monat und ob die es mir wert sind, wird sich herausstellen …

Nachtrag 21. Juli 2012

Ich bin ehrlich bgeagt inzwischen begeistert. Gerade, weil als Freier für verschiedene kunden Zeiten aufschrieben muss und diese auch dokumentieren und in Rechnung stelle. Denn die erfassten Daten kann ich als Excel-Tabelle exportieren und damit dann weiter arbeiten. Inzwischen gibt es auch einige Apps, die mit mite gkoppelt sind, was die Sache auch noch handlicher macht. Fazit: Empfehlenswert!

Illustration für ein Kinderbuch üer Paula Modersohn-Becker

März 31, 2009 0 Comments

Morgen zeige ich Illustrationen von mir beim Illustratorenstammtisch. Auf das folgende Bild bin ich bei der Auswahl nach geeignetem Material gestoßen. Es entstand für ein geplantes Kinderbuch über Paula Modersohn-Becker.

Otto Modersohn sagte einmal über ihre Bilder „Hände wie Löffel, Nasen wie Kolben, Münder wie Wunden, Ausdruck wie Cretins“. Daran habe ich mich bei der Figur orientiert. Das Buch war, aus Kostengründen, zweifarbig geplant. Um dennoch eine breite Palette an Farben zu haben, mischte ich Blau und Schwarz in verschiedenen Abstufungen und bekam so eine ganz eigene, moderne Ästhetik. Für die Idee ein solches Buch für Kinder herauszubringen, fand sich damals leider kein Verlag, aber dieses schöne Bild von Paula in ihrer Pariser Absteige ist dafür entstanden.

Mit der Autorin Corona Unger konnte ich dann aber doch noch zusammenarbeiten und erarbeitete mit ihr den Kindermuseumsführer für die Kunstsammlungen Böttcherstraße.

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Eine neue Homepage

März 26, 2009 0 Comments

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Bei mir startet jedes neue Projekt auf einem leeren Blatt Papier. Auch, wenn es sich nur um eine kleine Homepage handelt, die als Visitenkarte dienen soll. Ich denke mit Bleistift und Papier besser als nur mit meinem Kopf. Vor allem vergesse ich keinen meiner Gedanken und kann jederzeit wieder auf ihn zurückkommen, um ihn weiterzudenken.

Mein Schreibtisch diese Woche

März 20, 2009 4 Comments

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Das ist die letzte von 15 Illustrationen, die ich jetzt fertiggestellt habe. Ganz klassisch: Vorzeichnen, Tuschen, Scannen und das Finish im Photoshop.

Zum Tuschen klebe ich Vorzeichnung und Transparentpapier immer auf eine Glasscheibe, damit ich mein Blatt weiterhin drehen kann. Dann geht auch das Zeichnen mit der Feder flüssiger.

To-Do-Liste für Buchlayout

Februar 09, 2009 5 Comments

Im Moment arbeite ich gerade an einem 120-seitigen Buch. Und so einzigartig solch ein Buch auch ist, so muss ich doch immer wieder die gleichen Probleme beachten– und lösen. Bestimmte Details in der Typografie gehe ich deshalb stets Punkt für Punkt durch und habe mir zu diesem Zweck eine kleine Liste angelegt. Sie beinhaltet die Fälle, die ich als wichtig erachte.

  • Doppelte Leerzeichen durch einfache ersetzen.
  • Doppelte Zeilenschaltung durch einfache ersetzen.
  • Die Striche im Text durchgehen und gegebenenfalls korrigieren (Bindestrich, Gedankenstrich, Streckenstrich).
  • Versalsatz gegebenenfalls durch Kapitälchen ersetzen.
  • Auslassungspunkte typografisch korrekt ersetzen.
  • Korrekte einfache und doppelte Anführungszeichen setzen.
  • Einen Blick auf mögliche Apostrophe und Zoll-/Minutenzeichen werfen und ggf. korrigieren.
  • Gliederung von Zahlen in Tausenderschritten mit Achtelgeviert oder Punkt – oder gar nicht.
  • Achtelgeviert vor und nach \, – , /
  • Achtelgeviert in Abkürzungen wie z. B. oder a. a. O.
  • Datum einheitlich setzen.

Sicher setzt hier jeder Gestalter andere Prioritäten, weswegen ich mich über Eure Kommentare freue.

Jetzt auch bei Twitter

Januar 15, 2009 2 Comments

Bis vor kurzem habe ich lesenswerte Artikel aus dem Netz über den Google Reader empfohlen. Ein entsprechendes Widget hat ganz unten in der rechten Spalte darauf hingewiesen.

In Zukunft werde ich dies jedoch über Twitter tun und hier zusätzlich über eigene Projekte berichten (wie die Arbeit am neuen JAZAM!-Comic) …