26. April 2009
Bis zur letzten Woche war ich der Meinung „Erste Hilfe in Typografie“ ist für interessierte Laien und Einsteiger das beste Buch zum Thema Schrift. Legt man sich später noch das Buch „Lesetypographie“ zu, kann man 90 Prozent aller aufkommenden Fragen beantworten. Das könnte sich jedoch ändern.
Letzte Woche hat der Fontblog die Seite typefacts.com vorgestellt:
Die neue Typografie-Webseite […], entwickelt von Christoph Koeberlin, lässt einen Lehrbücher fast vergessen. Noch nie habe ich einen spannenderen Typo-Kurs im Internet gesehen: fundiert, abwechslungsreich, teils spielerisch, anschaulich und mit großem Sachverstand.
Typefacts hat bis jetzt zwar nur eine handvoll Artikel, lohnt aber einen Blick: Es gibt „kurze prägnante Artikel, interaktive Beispiele und viele inspirierende Schriften“ – aufgeteilt in Grundlegendes (Binde- und Gedankenstrich, Zeilenabstand, Satzbreite) und Fortgeschrittenes (Ligaturen, Et-Zeichen) sowie praxisorientierte Workshops. Dazu gibt es viele wertvolle und unterhaltsame Hinweise auf Bücher und Internetseiten zur weiteren Vertiefung.
21. April 2009

Für Suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und den dazugehörigen Blog Die Internetkapitäne zeichne ich ab jetzt regelmäßig einen kleinen Comic. Die Strips umfassen jeweils drei Panels und spielen in einer Online-Agentur. Das Grundprinzip ist dabei immer gleich: Die Unterhaltung zweier Agenturmitarbeiter – junge Männer zwischen 20 und 30 mit einem hohem Bildungsgrad. Allerding beschränkt sich ihre soziale Kompetenz im Wesentlichen auf Blogs, Twitter und Social Networks. Der Entwurf karikiert also junge, moderne Angestellte einer erfolgreichen SEO-Agentur – im Web 2.0 zu Hause, Privat- und Arbeitsleben verschmelzen.

Der Comicstrip erscheint monatlich im Suchradar und bei den Internetkapitänen.
15. April 2009

Der neue Internetauftritt der Firma Hermann Schmitt GmbH ist seit heute online.
Die Seite unterstreicht den persönlichen Charakter des familiengeführten Unternehmens aus Losheim im Saarland, nimmt die Formen des vorhandenen Logos auf und informiert übersichtlich über die umfangreichen Leistungen in den Bereichen Heizung – Sanitär – Elektro.
7. April 2009
Seit letzter Woche arbeite ich an einer 64-seitigen Broschüre und schon bei der Angebotsabgabe war es interessant zu wissen, wie viel Zeit ich dafür brauchen werde. Zwar bin ich ein großer Freund von Festpreisen, aber auch die basieren nicht zuletzt auf einem Stundensatz. Also muss ich wissen, wieviel Zeit ich benötige. Der Vergütungstarifvertrag Design der AGD hilft zwar im Vorfeld gut weiter, aber wie lange ich letztendlich brauche, kann er mir natürlich nicht sagen.
Erst habe ich versucht die Arbeitszeiten aufzuschreiben – was fehleranfällig war und bei einer steigenden Zahl von Aufträgen nicht mehr praktikabel. Erleichterung versprach zunächst der XPert-Timer – aber für ein einfaches Zeitmessen ist er mir letztlich doch zu komplex gewesen.

Bei grafiker.de bin ich dann auf das Online-Tool mite aufmerksam geworden und teste es gerade. Der Einstieg fällt leicht: Kunden, Projekte und Leistungen lassen sich individuell konfigurieren – Zeiten erfassen und stoppen kapiert man schnell. Damit ist mite nur so komplex, wie ich möchte und scheinbar genau das, was ich wollte. Es kostet jedoch 5 Euro im Monat und ob die es mir wert sind, wird sich herausstellen …